Bundesgericht hält an strenger Praxis bei Art. 52 AHVG fest

Das Bundesgericht hat mit Entscheid vom 2. Mai 2018 seine rigorose Praxis zur Organhaftung bei verlustig gegangenen Sozialversicherungsbeiträgen fest. Der Beschwerdeführer hatte es als Organ einer GmbH versäumt, gegen eine Veranlagungsverfügung aus dem Jahre 2012 erfolgreich Einsprache zu führen. Die Verfügung hatte festgehalten, dass eine strittige Beitragsposition dem Jahre 2010 stamme, während die Organe der GmbH machten, die Position bezöge sich aufs Jahr 2009. Die Veranlagungsverfügung erwuchs in der Folge in Rechtskraft. Im Beschwerdeverfahren berief sich der Beschwerdeführer auf die Rechtsweggarantie. Das Bundesgericht war indes der Ansicht, die rechtskräftigen Beitragsverfügungen könnten im Schadenersatzverfahren nicht überprüft werden und wies die Beschwerde ab.